Class Traktoren in Kombination mit Trommelhackern oder Mulchern. Für den Traktorenkonzern rücken Forsttechnik und Holzenergie immer mehr in den Fokus. Im Mittelpunkt steht vor allem der Claas Großtraktor Xerion Trac VC. Auf Vorführungen zeigte Claas den 335 PS starken Xerion im praktischen Einsatz jeweils vor einem Jenz Mobilhacker HEM 561 Z sowie einer Ahwi-Mulchfräse UZM 700. Diese Kombination zeige, so ein Claas-Sprecher, was den Xerion für viele Forstbetriebe besonders interessant macht: Als Systemschlepper kann er mit einer Vielzahl verschiedener Forstmaschinen rund ums Jahr eingesetzt werden und damit eine höhere Auslastung und Wirtschaftlichkeit sicherstellen als selbstfahrende Spezialmaschinen.
Aber auch im Vergleich mit Standardtraktoren zeichnet sich der Xerion durch eine Reihe spezieller Vorteile aus. Dazu zählen beispielsweise die vier gleich großen, großvolumigen Räder. Diese wirken sich in Kombination mit der Gewichtsverteilung von 53 % vorne zu 47 % positiv auf die Bodenschonung aus. Ein weiterer Punkt ist der geradlinige Antriebsstrang zur Zapfwelle, was einen Zapfwellenwirkungsgrad von über 90 % und damit hohe Arbeitsleistungen ermöglicht.
Fachpublikum begeistert Claas von den Möglichkeiten der drehbaren Kabine auf dem Xerion: Sie kann innerhalb von 20 Sekunden in Rückwärtsposition gedreht werden, ohne dass der Fahrer den Sitz verlassen muss. In der Arbeitsposition bietet sich dem Fahrer dann, im Vergleich zu Standardschleppern mit Rückfahreinrichtung, eine bessere Übersicht auf das jeweilige Arbeitsumfeld mit Mobilhacker samt Kran, oder auf eine Mulchfräse bzw. andere Forstmaschinen.
Dass der Xerion trotz seiner Größe dennoch enorm wendig ist (Wendekreisradius 6,7 m) und sich absolut präzise manövrieren lässt, konnte er dank Allradlenkung ebenfalls beweisen, z.B. beim Rangier-Einsatz vor dem Mobilhacker oder beim Mulchen in den Rückegassen. Auch für den schnellen Wechsel zwischen unterschiedlichen Einsatzorten bietet der Claas-Großtraktor optimale Voraussetzungen: Mit einem 50 km/h Stufenlosgetriebe sowie bis zu 18 t zulässigem Gesamtgewicht bei voller Straßentauglichkeit, einer Hydraulikhubkraft von max. 11,7 t hinten und 8,2 t vorne und der gleichmäßigeren Gewichtsverteilung sei auch das Umsetzen schwerer Anbaugeräte wie z.B. der 4,2 t wiegenden Ahwi-Mulchfräse UZM 700 kein Problem, so der Claas-Sprecher.
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