Anfang Juni stellte der schwedische Forstmaschinenhersteller Gremo auf einer Vorführung parallel zur SkogsElmia seinen neuen Forwarder 1350VT vor. Das lange Warten auf den 13-t-Forwarder von Gremo hat damit ein Ende. Ursprünglich als 1250 auf der KWF-Tagung 2004 erstmals gezeigt, gingen die Prototypen an den schwedischen Meisterfahrer Per Johannson, der die Maschine seitdem im Dauereinsatz getestet hat. Der Serienstart wurde dann aus verschiedenen Gründen verschoben, unter anderem, um eine wirklich serienreife Maschine auf den Markt bringen zu können. Als Gremo 1350 VT kann der neue Forwarder nun ab sofort geordert werden, die Auslieferung erfolgt ab Januar 2008.
Die Achtradmaschine zeichnet sich dadurch aus, dass sie als erste Forstmaschine einen elektronisch gesteuerten stufenlosen Antrieb aufweist. Dieses bei Gremo „Gre VT“ genannte Antriebssystem ist unter der Bezeichnung CVT (Continously Variable Transmission) bei Land- und Baumaschinen bereits bekannt. Es hat den Vorteil, dass es hohe Zugkräfte entwickelt (18,4 t beim 1350 VT), der übliche Gangwechsel entfällt und die Fahrgeschwindigkeit von Stufe 1 (0 – 11,8 km/h) automatisch in die zweite Stufe bis 25 km/h wechselt.
Angetrieben wird der neue Forwarder von einem starken Cummins-6-Zylinder mit 141 kW Leistung. Dessen Drehzahl hat Gremo bei 1700 U/min begrenzt, weil der vergleichsweise starke Motor schon bei 1200–1400 U/min sein maximales Drehmoment von 900 Nm entwickelt.
Die Maschine ist mit 9,3 m Länge, 2,65 m Breite und einem Lenkeinschlag von
45° aber nicht nur leistungsstark, sondern auch kompakt und wendig. Beim
Kran stehen Typen wie der Loglift 71 (99 kNm) oder der Cranab CF 106 (106
kNm) zur Auswahl. Zur Serienausstattung zählen neben der neuerdings
obligatorischen Rückfahrkamera auch ein elektronisch gesteuertes umkehrbares Kühlergebläse, Xenon-Leuchten und die Standheizung.
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